Ausschreibungen
Die Vielfalt des Begriffs »Familie«
Wer von euch hatte schon mal das Gefühl, in die falsche Familie hineingeboren worden zu sein? Meist sind es die Menschen, die wir uns selbst als Familie wählen, die uns den meisten Halt geben.
Für diese Anthologie suchen wir Geschichten, die die Vielfalt des Begriffs »Familie« beleuchten. Nicht immer harmonisch und konfliktfrei, dafür geprägt durch Vertrauen und dem Gefühl der Zusammengehörigkeit. Vielleicht entsteht aus einer Schicksalsgemeinschaft ein neues Wir-Gefühl – beim Kampf gegen einen Drachen, dem Retten eines Kindes in einer postapokalyptischen Welt oder beim Teilen des letzten Pizzastücks in einer verregneten Nacht. Familiäre Bande knüpfen sich da, wo das Herz spürt, dass es sicher ist.
Ob Wahlfamilie, zerbrochene Bande oder Patchwork-Konstrukte – wir möchten Texte lesen, in denen »Familie« neu gedacht wird, ohne Zwang, ohne starre gesellschaftliche Konventionen, aber mit der ganzen Bandbreite an Emotionen, die Bindungen ausmachen. In welchem Genre ihr euch dabei bewegt, ist ganz euch überlassen.
Als verbindendes Element soll ein Familienbild der Hauptfigur in jeder Geschichte vorkommen: egal ob frisch aufgenommen, verblasst, zerrissen oder digital gespeichert.
Generelles:
Formalia:
- Jeder Beitrag muss eigenständig verfasst sein
Kein Beitrag darf die Rechte Dritter verletzen. Gewaltverherrlichung wie auch kriminelle, unsittliche oder diskriminierende Inhalte sind ausdrücklich nicht erwünscht! Die Rechte liegen bei den Autor*innen, Teilnahme erst ab 18 Jahre. Wir behalten uns vor, aus den eingesandten Geschichten eine Auswahl zu treffen. Die Geschichten erhalten bei Annahme ein Lektorat und Korrektorat, bitte plant entsprechend Zeit für die Überarbeitung ein.
Wir freuen uns immer über einen Bezug zu München, egal ob persönlich oder im Text, es ist aber keine Voraussetzung dafür, an der Ausschreibung teilzunehmen oder gar in die Anthologie aufgenommen zu werden. Diese Ausschreibung ist offen für alle!